Ab kommenden Sonntag werden die Evangelischen Kirchengemeinden Rahmede und Oberrahmede II (Rathmecke) ihre Gottesdienste gemeinsam feiern und ihre Gottesdiensthäuser dabei wechselweise nutzen.

Begonnen hatte es mit der pfarramtlichen Verbindung zwischen den Gemeinden, die 2012 geschlossen wurde. Man teilte sich von da an den Pfarrer Thorsten Brinkmeier, der in jeder Gemeinde eine halbe Pfarrstelle übernahm. Gab es anfangs nur sporadisch gemeinsame Aktivitäten, wuchs die Zusammenarbeit über die Jahre. So feierten es die beiden Gemeinden schon seit einigen Jahren einmal im Monat einen gemeinsamen Gottesdienst ; in den Sommerferien gab es nach den Gottesdiensten sogar ein gemeinsames Mittagessen, das dieses Jahr aber der Corona-Epidemie zum Opfer fiel.

 Ab dem 16. August gibt es nun einen neuen Gottesdienstplan, der überwiegend gemeinsame Gottesdienste vorsieht. An jedem 1. und 3. Sonntag im Monat wird in der Friedrichskirche in Altroggenrahmede gefeiert, an jedem 2. und 4. Sonntag im Gemeindezentrum Rathmecke. Sollte es einen fünften Sonntag geben, werden besondere Gottesdienste angeboten wie z.B. Abendgottesdienste, Taizé-Veranstaltungen und ähnliches. Wechselten bis dahin die Anfangszeiten der Gottesdienste (9.30 Uhr und 11.00 Uhr) jährlich, gibt es zukünftig einen einheitlichen Gottesdiensttermin immer um 10.00 Uhr. Und nach der Corona-Krise ist es auch wieder möglich, gemeinsam nach dem Gottesdienst gemeinsam Kaffee zu trinken und zu plaudern.

An besonderen Tagen (wie z.B. Weihnachten) wird es aber auch wieder einzelne, parallele Gottesdienste an beiden Orten geben. So soll z.B. die Konfirmation am 13. September nur mit geladenen Gästen in der Friedrichskirche gefeiert werden, um die Corona-Vorschriften einhalten zu können. Dieser Gottesdienst soll aber live gestreamt werden. Für die übrige Gemeinde wird zudem ein Gottesdienst im Gemeindezentrum Rathmecke angeboten. Die Online-Aufzeichnung der Gottesdienste in der Friedrichskirche werden auch weiterhin angeboten.

 Die Resonanz auf dieses neue Modell war in speziell dafür einberaumten Gemeindeversammlungen durchweg positiv, so dass die Verantwortlichen in beiden Gemeinden der Umstellung optimistisch entgegen blicken.

 

 

Seit Pfingsten kann am Sonntag ab 9.30 Uhr wieder ein "richtiger" Gottesdienst mit der Gemeinde gefeiert werden. Dafür musste ein ausführliches Schutzkonpezt erarbeitet und genehmigt werden. Danach müssen alle Besucher vor, während und nach dem Gottesdienst einen Mund-Nasenschutz tragen und einen Abstand von 2 Metern einhalten. Die Besucherzahl ist auf 50 Teilnehmer am Gottesdienst beschränkt. Diese müssen sich vor dem Gottesdienst die Hände desinfizieren und in eine Liste eintragen (die nach vier Wochen vernichtet werden). Die Kirche darf nur durch das Hauptportal betreten werden.

Erkrankte Gemeindeglieder sowie Menschen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko werden gebeten, zu Hause zu bleiben. Für diese, aber auch alle anderen Interessierten gibt es weiter einen schriftlichen Hausgottesdienst, der gerne zugesandt werden kann. Der Goittesdienst selber wird auf einer eigens dafür angeschafften Audiostation aufgenommen und ab Mittag ins Internet gestellt. Da dieses Angebot bisher so gut angenommen wurde (es gibt sogar Hörer in Amerika), soll es auch dauerhafter Bestandteil der Gottesdienstarbeit der Gemeinde bleiben. Die Gemeinde will allen Interessierten den Gottesdienstbesuch ermöglichen, sieht aber den Schutz der Gesundheit aber als oberstes Ziel an.

 

Es geht weiter auf unserem Friedhof. Die neue Treppe im vorderen Bereich ist nun fertiggestellt. Die alte Treppe war doch etwas in dei Jahre gekommen und stellt insbesondere bei Nässe doch ein gewisses Sicherheitsrisiko dar. Wir freuen uns, dass die Umsetzung so gut gelungen ist. Ein Geländer folgt natürlich noch.

Bilder gibt es hier:

Die Überraschung des Tages: der Posaunenchor bringt uns allen ein Osterständchen.

Das Ordnungsamt der Stadt Altena hatte unkompliziert grünes Licht gegeben (Danke, Frau Anweiler !) und so trat unser CVJM-Posaunenchor heute an zwei Standorten auf - Friedrichskirche und Altes Feuerwehrgerätehaus Rosmart. Publikum war leider wegen der Corona-Gefahr nicht zugelassen und Abstände mussten eingehalten werden, aber das tat dem Spaß keinen Abbruch.

Damit auch Sie daran teilhaben können, haben wir die Auftritte aufgezeichnet. Viel Spaß beim Ansehen und Anhören !