Ein voller Erfolg war das Concerto d’amore, das die evangelische Kirchengemeinde Rahmede am Freitag, 09.10., in einer umdekorierten und illuminierten Friedrichskirche feierte. Knapp 200 Besucher und Besucherinnen feierten ein Projekt mit vielen musikalischen Facetten und Worten zwischen den Liedern.

Den Auftakt machte der CVJM-Posaunenchor, der mit dem Titelstück „Concerto d*amore“ bewies, dass er die Bandbreite von Barock über Swing und Pop bis zum Rock beherrscht. Pfarrer Thorsten Brinkmeier, der im Wechsel mit Ralf Ziomkowski die Wortbeiträge zwischen den Musikstücken lieferte,konnte 200 Gäste begrüßen.

Weiter ging es mit der gut aufgelegten „Projekt-Band" bestehend aus Daniel und Markus Hartkopf (beide John-Porno-Band), Leonhard Voos, Christian Janz und Benjamin Polig. Gesanglich wurde die Band durch Angelo Della Ferra sowie Anja und Pauline Bitzhenner unterstützt.
Gespielt wurden unterschiedlichste Stücke wie z.B. „ein Kompliment,“ „Imagine“, „Free falling“., „Heal the world und Fix you“.
Besonders beeindrucken war der Wortbeitrag von Thorsten Brinkmeier nach dem von Angelo della Ferra gesungenen Partisanenlied „Bella Ciao“. Brinkmeier schilderte das Massaker von 1944 in dem italienischen Dorf Sant’Anna di Stazzema, bei dem die Waffen-SS ca. 400-560 Frauen und Kinder töteten, und rief dazu auf, so etwas nie zu vergessen.
Als wahre Rockröhre erwies sich Pauline Bitzhenner, die das Lied Respect von Aretha Franklin so hervorragend intonierte, dass man Aretha selber im Raum wähnte.
Den Abschluss des 90 minütigen Konzerts machte ein von allen, d.h. auch den Besuchern und Besucherinnen, gemeinsam gesungenes „Amazing Grace“ mit Gänsehautfeeling. Für die Beteiligten des Konzerts gab es anschließend Standing Ovations und lang anhaltenden Applaus
Am Ausgang würde für Minerva gesammelt, einen Projekt der Hardcore Help Foundation, die Menschen mit einer Krebserkrankung und deren Angehörigen durch die Erfüllung musikalischer Wünsche unterstützen will.

Bilder: Daniel Hartkopf, Sabine Drescher